Gratis Portfolioseite selbst gemacht

Portfolio – Seiten sind die neueste Melkmaschinen mit der vorrangig Fotografen Kollegen umworben werden. Ein schlichtes Rezept. Und für Entwickler keine große Herausforderung. Mehr noch für die Grafiker:

Man nimmt einen Homepage Baukasten, entfernt vieles das typischerweise nicht für Bilddarstellungen verwendet wird und schaltet alle Möglichkeiten für eben diese frei. Fertig ist die Portfolio Seite.Damit verlagert sich zusätzlich die benötigte Rechnerleistung vom Provider zum Kunden, es bleibt für Bandbreite und Speicher zu sorgen. Bilder benötigen viel Speicher jedoch ist auch das für die Betreiber keine Herausforderung seit projektbezogen Online Speicher auch schon gratis angeboten wird – unlimitiert.

Gratis Speicher gibt es bei Microsoft und Google

Das sind nur zwei Beispiele für derartige Anbieter auf die dabei zurückgegriffen werden kann. Obendrauf kommen diese dann auch gleich für die Bandbreite (Datenübertragung) auf.

Nutzerverwaltung, alle notwendigen Apps und Seiten des Betreibers lassen sich in die App integrieren womit schlussendlich ein Hosting Paket bei einem €5.- Provider reicht derartiges zu betreiben. Ein ausgelagerter Support wird nur zahlenden Kunden angeboten.

Lehrbuch – Beispiel

Ein Geschäftsmodell wir aus einem Skript für WU-Studenten

  • hohe Entstehungskosten
    verhindern eine Unzahl an Mitbewerbern
  • unwesentliche Fixkosten
  • kaum variable Kosten
    fallen bei Kunden maximal in den ersten paar Wochen an

Alles Kapital kann nach der Entwicklung ins Marketing fließen

Neu sind die Preismodelle

Im Abo wird meist ein vielfaches der klassischen Hosting Modelle verlangt. Eine Preissteigerung aufgrund . Und durch den fehlenden Text hat ein derartiges Bilderbuch bei Google praktisch keine Chance.Ich hab im Rahmen der Recherche zu diesem Thema zwei Möglichkeiten durchgespielt. Einige folgen noch und dann gibt es den Vergleichstest. Vorweg aber zu den beiden.

„myportfolio“ von Adobe

Ist nett gemacht, schnell hat man die vorbereiteten Bilder in einer tollen Präsentation online.
Stolz wartet man danach auf die ersten Besucher – die kommen aber nicht. Woher auch. In 5 Tagen hat die Seite paulwilke.myportfolio.com gerade 12 Besucher gesehen – wertlos und gefährlich wenn man sich darauf verläßt und ohne es weiter zu beobachten kein offline SEO … betreibt.
Auf diesem Weg wird kaum ein Kunde kommen, man kann damit den potentiellen Kunden nur eine Adresse geben unter der sie sich die eigenen Arbeiten ansehen können. Warum dann aber eine Portfolioseite wenn man bereits eine Website hat?
Oder Fotos auf Facebook, Pinterest…. gerade Instagram ist wie für Fotografen gemacht.  Auf der Seite www.instagram.com/paulwilke zB. zeige ich keine Selfies sondern probiere durchaus portfoliohafte Präsentationen und immerhin haben das über 10.000 bemerkt. Fast 1000 mal soviele wie bei Adobe, aber vielleicht wird das ja noch…

Kosten: im Cloud Abo enthalten

Morbirise Website Builder

Mit diesem gratis Tool kann man wunderbare Portfolioseiten machen, mit dem Vorteil dass es dabei keine Beschränkungen gibt. Einige Klicks mehr und es sind Seiten für massig Text geschaffen und damit – eine vollwertige Homepage.

Aufbauend auf bootstrap ist das Resultat schnell (html lebe hoch) und kann  am eigenen Server, unter der eigenen Domain gehostet werden. Nur so ist SEO machbar und sinnvoll.
  • Morbirise ist in der Grundversion gratis
  • Zusätzliche Designs kann man um wenige Euro erwerben
  • Keine Abo Gebühren
Was damit jedoch bereits in der Gratisversion über in wenigen Stunden machbar ist habe ich online gestellt unter: fotografen.space/wilke/Die Seite bleibt als Demo mit all ihren Fehlern vorerst so online.
Alleine mit offline – Aktionen schaffe ich damit binnen 14 Tagen eine erste Kundenanfrage – ich berichte !
Kosten: gratis
Demoseite: fotografen.space/wilke/
PS: als ich mir die Seite dann selbst am Handy angeschaut habe ist mir fast das Kipferl aus der Hand gefallen – …. sehen Sie selbst

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